Frederic Chopin: Vocalisation

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Vocal…
Frederic Chopin
Teuscher / Andreas…
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,,Man soll mit den Fingern singen." oder ,,Wenn Sie Klavier spielen wollen, müssen Sie singen lernen." - solche und ähnliche Zitate Frederic Chopins überliefern viele seiner Schüler aus ihrem Klavierunterricht bei ihm. In geradezu barock-klassischer Ästhetik propagierte er die Idee einer Analogie zwischen Musik und Sprache, davon getragen achtete er genauestens auf Phrasierung und Artikulation. So nimmt es nicht Wunder, dass Zeitgenossen und epigonale Komponisten den vokalen Habitus vieler seiner Klavierwerke freudig nutzten, um sie tatsächlich als Kunstlieder zu arrangieren. Für die vorliegende CD wurden von Wolfgang Brunner am Hammerklavier und den SängerInnen Lydia Teuscher, Olivia Vermeulen, Karol Kozlowski und Andreas Schmidt einige besonders gelungene Beispiele, u.a. von Luigi Bordèse, Pauline Viardot und nicht genannten Urhebern zusammengetragen.

Die in Freiburg geborene Sopranistin Lydia Teuscher war zunächst Ensemblemitglied an der Staatsoper Dresden. Es folgten Engagements an die Berliner Staatsoper unter den Linden, das Bolshoi Theater Moskau, die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper, das Opernfestival in Aix-en-Provence, Glyndebourne und beim Seiji Osawa Festival in Matsumoto.

Ihre besondere Liebe gilt dem Liedgesang und der Kammermusik. Zahlreiche Wettbewerbe, Einladungen zu großen und kleinen Festivals sowie Tonträger zeugen von ihrer großen stilistischen Bandbreite. Seit 2018 unterrichtet sie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim.

Die niederländische Mezzosopranistin Olivia Vermeulen wird für ihre Vielseitigkeit international gefeiert und ist als vielgefragte Solistin auf den großen Bühnen wie z. B. der Opéra National de Paris, der Berliner Staatsoper und der Oper Zürich zu erleben. Ihr Repertoire reicht vom frühen Barock bis zur Gegenwart. Eine feste Zusammenarbeit verbindet sie mit René Jacobs, unter dem sie bereits unter anderem die wichtigen Mozart-Rollen (Dorabella, Donna Elvira, Cherubino) ihres Fachs sang. Unter Daniel Harding gab sie 2018 ihr Debut bei den Berliner Philharmonikern.

2020 erschien ihre Solo-CD ,,Dirty Minds" beim Label Challenge Records mit einem Release-Konzert im Concertgebouw Amsterdam.

Karol Koz?owski absolvierte sein Studium mit Auszeichnung an der Musikhochschule Gdansk/Danzig (2007). Sein erstes Festengagement erhielt er an der Oper von Wroc?av. Als Gast trat er an der Lettischen Nationaloper, dem Nationaltheater Brno/Brünn und am Münchener Gärtnerplatz auf.

Ein wichtiger Pfeiler von Koz?owskis Schaffen ist das Barock. Er sang unter der Leitung von u. a. Christophe Rousset, Konrad Junghänel, Andrew Parrot und Helmuth Rilling. Die Rolle des Evangelisten in Bachs Passionen wurde zu einem wichtigen Teil in seinem Repertoire.

www.karolkozlowski.eu

Andreas Schmidt ist einer der profiliertesten Sänger seiner Generation. Er studierte zunächst Klavier, Orgel und Dirigieren, dann Gesang bei Ingeborg Reichelt in Düsseldorf und Dietrich Fischer-Dieskau in Berlin. Als Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs wurde er sofort an die Deutsche Oper Berlin engagiert. Dort begann seine weltweite Karriere, die ihn an die großen Opernhäuser und zu den bekanntesten Festivals der Welt führte, wo er mit nahezu allen bedeutenden Orchestern unter den großen Dirigenten aufgetreten ist. Zahlreiche Funk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die künstlerische Bandbreite des Sängers von Bach bis Rihm, ebenso wie die mehr als 130 Plattenproduktionen für DGG, BMG, Philips, Decca, Sony, EMI u. a.

www.andreas-schmidt-bariton.de/

Wolfgang Brunner studierte Schulmusik an der Musikhochschule München, sowie Klavier und Cembalo am Mozarteum Salzburg. Zu seinen Lehrern zählen Kenneth Gilbert, Glen Wilsen, Richard Fuller und Nikolaus Harnoncourt. Seit 1985 unterrichtet er am Mozarteum Salzburg Historische Tasteninstrumente, Generalbass und Klavier. 1991 gründete er das Ensemble ,,Salzburger Hofmusik", das sich hauptsächlich mit der Musik des 17. - 19. Jahrhunderts auf Originalinstrumenten beschäftigt, wobei die Musik des Salzburger Hofes einen Schwerpunkt im Repertoire einnimmt.

Unter Wolfgang Brunners Schallplatten- und Rundfunkaufnahmen befinden sich zahlreiche Ersteinspielungen, u. a. die Klavierwerke von Anton Bruckner, E.T.A. Hoffmann, Lieder von Carl Orff und Heinrich Ignaz Franz Bibers Oper ,,Arminio".

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