Pandolfis Consort / Nicholas Spanos


 


Hörprobe: Track 8 - Si dolce e'l tormento, SV 332

 

Von Claudio Monteverdi bis J. S. Bach umfasst das Album »Adoration« des Pandolfis Consort mit dem Countertenor Nicholas Spanos ein Jahrhundert barocker Musikgeschichte. Die Stilistik evolvierte innerhalb dieser Jahre, dennoch gibt es Gemeinsamkeiten: die ruhigen Schritte des Basso ostinato, das zarte polyphone Geflecht der Instrumente und die melancholisch stimmende, ergreifend klare Singstimme. Das historische Instrumentarium und die intensive Auseinandersetzung mit historischer Aufführungspraxis eröffnen dabei spannende klangliche Welten.

Adoration
Bach / U.a.
Pandolfis Consort…
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Neben Monteverdi und Bach stammen Arien, Madrigale, Motettensätze und instrumentale Sonaten auch von weit weniger bekannten Komponisten aus Italien, Deutschland/Österreich und Polen wie Giovanni Felice Sances, Giovanni Battista Bononcini, Jan Dismas Zelenka, Theodor Schwartzkopff, Stanislaw Sylwester Szarzynski, Johann Heinrich Schmelzer und Francesco Cavalli.

Nicholas Spanos studierte in Griechenland zuerst bei Aris Christofellis. Danach setzte er sein Studium an der Musikfakultät der Universität von Maryland (USA) im Gesangsstudio von Linda Mabbs als Stipendiat der Gesellschaft der Musikfreunde von Athen fort; gleichzeitig arbeitete er dort als Assistent und erlangte den Magister in Gesang und Opernaufführung. 2013 absolvierte Nicholas Spanos einen postgradualen Lehrgang Lied und Oratorium (Klasse von Charles Spencer) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er nahm an vielen Meisterkursen prominenter Lehrer wie Kurt Equiluz, Delores Ziegler, Anna Tomowa-Sintow und Michael Chance teil. Nicholas Spanos' erfolgreiche Opern-, Oratorien und Soloauftritte wurden national und international mit äußerst positiven Rezensionen bedacht. Er hat häufig mit dem Venice Baroque Orchestra, Les Talens Lyriques, der Camerata Stuttgart, dem Clemencic Consort, dem Orchester 1756 Salzburg, der Griechischen Nationaloper, dem Athener Megaron Konzerthaus, den Staatsorchestern von Athen und Thessaloniki, dem Griechischen Nationaltheater und dem Danish National Radio Symphony Orchestra zusammengearbeitet.

Das Pandolfis Consort wurde 2004 von Elzbieta Sajka-Bachler, Bratschistin und Absolventin der Krakauer Musikakademie, gegründet, um einem größeren interessierten Publikum selten gespielte Werke berühmter, zum Teil vergessener Komponisten näher zu bringen. Mittlerweile hat sich das Ensemble etabliert und wird regelmäßig zu internationalen Festivals in Polen, Österreich, Finnland, Spanien, Italien, Holland und der Slowakei eingeladen. Große Beachtung im Inland fand die Aufführung von Bachs »Johannespassion« im Radiokulturhaus Wien sowie der Auftritt beim Ö1-Festival »Italia mia« mit einer ORF-Live-Übertragung. 2007 bis 2013 veranstaltete das Pandolfis Consort in Wien einen eigenen Zyklus »Musik in der Deutschordenskirche« und seit 2013 ist Gastgeber für das Internationale Heinrich Ignaz Franz Biber Festival in Wien. Das Repertoire des Ensembles reicht vom Frühbarock über die Klassik bis zur Moderne und umfasst auch zeitgenössische Kompositionen, die für das Consort geschrieben wurden. Das historische Instrumentarium stellt die Komponisten vor die reizvolle Aufgabe, ihre moderne Tonsprache zu adaptieren und somit neue Klänge zu finden. 2012 wurden Auftragskompositionen von Johanna Doderer (Österreich) und Stanley Grill (USA) sowie im Jahr 2014 in Innsbruck zwei Kompositionen des Tiroler Komponisten Franz Baur uraufgeführt. Das Pandolfis Consort konzertiert bevorzugt in seiner Stammbesetzung von vier Musikern, aber auch in erweiterter Form mit namhaften Sängern oder zusätzlichen Instrumentalisten. Die Besetzung des Continuo mit Theorbe und Violoncello trägt zur klanglichen Besonderheit bei.

Alle Inhalte

Remy Ballot & Bruckners 7.

Klangkollektiv Wien

TrioVanBeethoven

Benjamin Schmid, Tibor Bogányi &...

Remy Ballot & Bruckners 5.

Clemens Unterreiner

Erwin Belakowitsch

Elena Denisova

The Clarinotts

Irnberger / Korstick / Geringas

Ingrid Marsoner

Ulf Bästlein

Bach Consort Wien

Strings & Bass

Rudi Wilfer

Lissy Quartett

Eggner Trio

Paul Badura-Skoda

Adamas Quartett

Janez Gregoric

Pandolfis Consort / Nicholas...

Ketevan Sepashvili

Thomas A. Irnberger

Die letzten Tage der Menschheit

Shmuel Barzilai

Pacific Quartet Vienna

Yuko Batik

Marialena Fernandes / Hotel...

Aleksic Streichtrio

Anastasia Huppmann

Elisabeth Möst / Maroje Brcic

Thomas A. Irnberger / Michael...

Dichter.Liebe

Dora Deliyska

Laura Young

Thomas Auner

Robert Holzer

Valer Sabadus

Matthias Helm / Duo Hasard

Marwan Abado & Paul Gulda

Michael Dangl & Maria Fedotova

Nadia Krasteva

Michael Krenn / Yueming Xu

Birgit Ramsl

Helmut Jasbar

Michael Korstick

Monika Lang Trio

Zoryana und Olena Kushpler

Valery Gergiev

Flaka Goranci

Walter Arlen Portrait

Benjamin Schmid

Wolfgang Holzmair

Quadriga Consort

Johanna Doderer

Alexei Kornienko

Griogry Sokolow

El Sistema

Ivan Ilic

Michael Publig

Ana-Marija Markovina

Daniel Barenboim

Chorus sine nomine

Norbert Ernst

Barbara Moser

Raluca Stirbat

Wiltener Sängerknaben

Daniela Koch

Duo DS

Wiener Klaviertrio

Miguel Kertsman

Plattform K + K Vienna

Paul Gulda

Peter N. Gruber

Acies Quartett

Daniel Auner

Belakowitsch und Delaney

Wolfgang Dimetrik

dolce risonanza / A. Holzapfel

Ensemble Mikado

Ensemble Unidas

Adrian Eröd

Family Matters

Friedrich Gulda

Guitar4mation

Barbara Hölzl

Sándor und Ádám Jávorkai

Jess-Quartett-Wien

Esther Kretzinger

Roberto Lemma

Mobilis-Saxophonquartett

Trio D'Ante