Raluca Stirbat

stirbat21

Go-Between/Zwischen Tanz und Traum

Nach den großartigen Reaktionen auf ihre letzte Solo-CD (Gramola, 98905) - „die ungeheuere Virtuosität der Pianistin“ (Wiener Zeitung) oder „hinreißendes Klavierspiel technisch makellos [...], die Musik entwickelt sich ganz organisch, so wie während des Spiels erfunden“ (Otfrid Nies, Köln) -, ergänzt nun die neue Platte GO-BETWEEN - zwischen Tanz und Traum von Raluca Stirbat die geplante Serie der Einspielung des Gesamtklavierwerkes von George Enescu.

Go-Between/Zwische…
Enescu / Jora / Ba…
Raluca Stirbat
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Neben berühmten Werken wie Franks Prélude, Choral et Fugue, Debussys Images 2e série und Bartóks Rumänische Volkstänze op. 6 lässt uns Raluca Stirbat zwei musikalische Juwelen der rumänischen Klavierliteratur entdecken: die Erstveröffentlichung auf CD von Joujoux pour Ma Dame, Cinq Pièces pour Piano op. 7 von Mihail Jora (das schon 1925 bei Universal Edition in Wien herausgegeben wurde) und die erstmalige Einspielung nach dem Originalmanuskript des Komponisten von den Pièces Impromptues pour Piano op. 18 von George Enescu.

Raluca Stirbat wurde in der im Nordosten Rumäniens liegenden Universitätsstadt Iasi geboren und gehört heute nicht nur zu den herausragendsten Vertreterinnen der jungen rumänischen Klaviergeneration, sondern kann bereits auf große internationale Erfolge verweisen. Mit ihrer brillanten Technik und einer außerordentlich reichhaltigen Palette an Klangfarben, die sie meisterhaft zu verbinden weiß, hat sie sich einen hohen künstlerischen Stellenwert erarbeitet. Als Kernstück ihrer Interpretationen bezeichnet Raluca Stirbat die Herausarbeitung der im Werk versteckten dramaturgischen Gestalt. Ausgestattet mit großem Temperament, außerordentlicher Stilsicherheit und technischer Bravour entwickelt sie Interpretationen voller Energie und natürlicher Ausdruckskraft.

Klavierwerke
Silvestri / Consta…
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Schon mit sechs Jahren nahm sie Klavierunterricht am Musikgymnasium ihrer Heimatstadt, um bereits mit zehn ihr Debüt als Konzertpianistin mit Joseph Haydns Klavierkonzert in D-Dur zu feiern. Ab diesem Zeitpunkt galt Raluca Stirbat als Wunderkind und trat mit allen wichtigen Orchestern Rumäniens (u. a. George Enescu Philharmonie und Rundfunk-Sinfonieorchester) und im Ausland auf. Nach einem Studienjahr an der Musikakademie George Enescu in Ia?i ging sie 1994 an die Musikuniversität Wien, um bei Prof. Jürg von Vintschger zu studieren, wo sie als Magister Artium im Klavier-Konzertfach abschließt. Bald öffnen sich ihr die Pforten großer und wichtiger Konzerthäuser (Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein, Stefaniensaal in Graz und Mozarteum Salzburg). Stipendien und Förderungen, unter anderen von der Beethovengesellschaft, der Martha Sobotka-Janaczek Stiftung und dem Rotary Club (Wien), der Nippon Foundation (Tokio) und der Madeleine Blaireville Stiftung (Schweiz) unterstützen ihr Talent auf seinem künstlerischen Weg. Darüber hinaus nahm Raluca Stirbat an Meisterkursen namhafter Künstler wie Murray Perahia, Hans Leygraf, Lory Wallfisch, Marek Drewnowski und Aquiles Delle Vigne teil. Wichtige Impulse bekam sie zudem von Avedis Kouyoumdjian, Johannes Meissl, Teresa und Rudolf Leopold (Kammermusik), David Lutz (Liedbegleitung) und Rainer Keuschnig (moderne und zeitgenössische Klavierliteratur).
Raluca Stirbat wurde mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben als Preisträgerin ausgezeichnet. So gewann sie Die goldene Lyra beim Ciprian Porumbescu Wettbewerb in Suceava, Rumänien (wo sie später als Jurymitglied eingeladen wurde), den Virtuosi per musica di pianoforte Wettbewerb in Usti nad Labem, Tschechien, den Sanremo Classico in Sanremo und den Stefano-Marizza-Wettbewerb in Triest, Italien. Die Liste ihrer künstlerischen Tätigkeit als Solistin und Kammermusikpartnerin ist ebenso beeindruckend wie die zahlreichen Konzerte mit Orchester, die Raluca Stirbat auf Tourneen durch ganz Kontinentaleuropa sowie nach Großbritannien, Zypern, Tunesien, in die Türkei, nach Marokko, Singapur, in den Iran führten und sie zum gern gesehenen Gast diverser Festivals machen, darunter die Wiener Festwochen, Pianoforte a Bellinzona und Menhir-Falera (Schweiz), Enescu – Orfeul Moldav in Tescani, Dinu Lipatti in Kronstadt, Festival der Rumänischen Musik und Fête de la musique in Iasi, Europäisches Festival der Künste in Suceava (Rumänien), Joseph Hoffman in Naleczow (Polen), Herbstfestival in Budapest und Szeged (Ungarn), Thracia Summer in Plovdiv (Bulgarien) und Karthago Musikfestival (Tunesien).
Ihr internationales Renommee wird nicht zuletzt durch zahlreiche Tonträger-Einspielungen unterstrichen, wie etwa Enescus Sonate op. 24 Nr. 1 in fis-Moll und Liszts Fantaisie romantique sur deux mélodies suisses (S. 157) für das Schweizer Radio DRS oder die Klavierkonzerte Nr. 2 in f-Moll von Chopin und Nr. 19, KV 459 in F-Dur von Mozart bei Music Minus One (Vereinigte Staaten), sowie als Kammermusikpartnerin das Klaviertrio op. 4 von Pancho Wladigeroff bei Hungaroton Budapest oder die Sept poésies pour violon et piano von Ursula Bagdasarjanz beim Schweizer Music-Label VDE-Gallo. Außerdem hat sie alle Lieder George Enescus in Zusammenarbeit mit dem ORF eingespielt (mit Leontina Vaduva, Ileana Tonca, Mihaela Ungureanu, Laura Tatulescu, Sorin Coliban).
Anlässlich des 130. Geburtstags von George Enescu ist im Frühjahr 2011 ein Solo-Album bei Gramola (Nr. 98905) erschienen. Über Werke von Enescu hinaus enthält die CD Stücke von Constantin Silvestri, Paul Constantinescu und Sergej Rachmaninoff.
Zusätzlich arbeitet die Pianistin auch intensiv auf pädagogischem Gebiet (als Dozentin des Gustav-Mahler-Konservatoriums in Wien) und musikwissenschaftlich (u. a. schreibt sie derzeit an ihrer Dissertation mit dem Titel Das Klavierwerk von George Enescu) und wird vermehrt zu internationalen Symposien eingeladen. Im August 2011 hat Raluca Stirbat die Internationale George Enescu Gesellschaft in Wien ins Leben gerufen, die bezweckt, das Schaffen und Wirken des in Wien und Paris ausgebildeten rumänischen Komponisten George Enescu in breitesten Kreisen zu pflegen, zu fördern und weiter zu erforschen. Außerdem zielt die Gesellschaft auf die Förderung anderer rumänischer und österreichischer Komponisten, insbesondere moderner und zeitgenössischer Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts, ab.
Vor kurzem hat Raluca Stirbat die internationale Kampagne Operation Village Enescu – Save Enescu’s Memorial House in Mih?ileni (Boto?ani, Romania) initiiert, die es sich zur Aufgabe macht, das Haus, in dem der rumänische Komponist viele Jahre seiner Kindheit, Jugend und Reife verbrachte und zahlreiche seiner Meisterwerke niederschrieb, durch seinen Wiederaufbau zu retten.
Für ihre besonderen künstlerischen Leistungen sowie für ihr soziales Engagement wurde Raluca Stirbat im März 2013 vom Innenministerium der Republik Österreich zum Integrationsbotschafter ernannt.

„Der Rachmaninoff (Liebesleid und Liebesfreud) zeigt die ungeheuere Virtuosität der Pianistin.“ (Wiener Zeitung, 2011)

„Wer das Glück hat, George Enescus viel zu selten gespielte Oper Œdipe zu kennen, der wird in seiner Klaviersonate op. 24 Nr. 1 die Ausdruckswelt und die Tonsprache wiederfinden, die an jenem Bühnenwerk so sehr fasziniert und geradezu süchtig machen kann. Raluca Stirbats Interpretation von Enescus fis-Moll Klaviersonate ist hinreißend, musikalisch überzeugend und technisch makellos. Es gibt da keine verzerrenden Rubati – ein Missverständnis, dem Interpreten von Enescus oder Bartóks Kompositionen im Streben nach vermeintlicher Authentizität oft unterliegen – nein, in ihrer Interpretation entwickelt sich die Musik ganz organisch, so wie während des Spiels erfunden.“ (Otfrid Nies – Geiger, Musikwissenschaftler, Leiter des Charles-Koechlin-Archivs, Köln)

„Raluca Stirbat ist – meiner Meinung nach – die ideale Interpretin. Eine Magierin, unter deren Finger die Tasten des Klaviers zu singen beginnen. Sie ist eine derart sensible Natur, dass sie die Musik während ihres Spielens neu zu erfinden scheint.“ (Valentin Timaru – Komponist, Buchautor, Cluj/Klausenburg, Rumänien)

Alle Künstlerportraits

Remy Ballot & Bruckners 7.

Klangkollektiv Wien

TrioVanBeethoven

Benjamin Schmid, Tibor Bogányi &...

Remy Ballot & Bruckners 5.

Clemens Unterreiner

Erwin Belakowitsch

Elena Denisova

The Clarinotts

Irnberger / Korstick / Geringas

Ingrid Marsoner

Ulf Bästlein

Bach Consort Wien

Strings & Bass

Rudi Wilfer

Lissy Quartett

Eggner Trio

Paul Badura-Skoda

Adamas Quartett

Janez Gregoric

Pandolfis Consort / Nicholas...

Ketevan Sepashvili

Thomas A. Irnberger

Die letzten Tage der Menschheit

Shmuel Barzilai

Pacific Quartet Vienna

Yuko Batik

Marialena Fernandes / Hotel...

Aleksic Streichtrio

Anastasia Huppmann

Elisabeth Möst / Maroje Brcic

Thomas A. Irnberger / Michael...

Dichter.Liebe

Dora Deliyska

Laura Young

Thomas Auner

Robert Holzer

Valer Sabadus

Matthias Helm / Duo Hasard

Marwan Abado & Paul Gulda

Michael Dangl & Maria Fedotova

Nadia Krasteva

Michael Krenn / Yueming Xu

Birgit Ramsl

Helmut Jasbar

Michael Korstick

Monika Lang Trio

Zoryana und Olena Kushpler

Valery Gergiev

Flaka Goranci

Walter Arlen Portrait

Benjamin Schmid

Wolfgang Holzmair

Quadriga Consort

Johanna Doderer

Alexei Kornienko

Griogry Sokolow

El Sistema

Ivan Ilic

Michael Publig

Ana-Marija Markovina

Daniel Barenboim

Chorus sine nomine

Norbert Ernst

Barbara Moser

Raluca Stirbat

Wiltener Sängerknaben

Daniela Koch

Duo DS

Wiener Klaviertrio

Miguel Kertsman

Plattform K + K Vienna

Paul Gulda

Peter N. Gruber

Acies Quartett

Daniel Auner

Belakowitsch und Delaney

Wolfgang Dimetrik

dolce risonanza / A. Holzapfel

Ensemble Mikado

Ensemble Unidas

Adrian Eröd

Family Matters

Friedrich Gulda

Guitar4mation

Barbara Hölzl

Sándor und Ádám Jávorkai

Jess-Quartett-Wien

Esther Kretzinger

Roberto Lemma

Mobilis-Saxophonquartett

Trio D'Ante

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