Gloria/Höhepunkte geistlicher Chormusik
Diverse
Dijstra / Jansons / HAITINK / Chor des Bayr.Rundfunks

Br Klassik, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 01.10.2016

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Gloria/Höhepunkte geistlicher Chormusik

Aus dem choros des antiken griechischen Theaters ist die Bezeichnung für eine Gemeinschaft von Singenden hergeleitet, die sich ab dem Mittelalter in Europa entwickelte. Aus der seit der Spätantike gesungenen lateinischen Kirchenmusik, die unter Papst Gregor I. als Gregorianischer Choral gesammelt und vereinheitlicht wurde, einem rein einstimmigen Gesang, entstand bald die erste Mehrstimmigkeit. Die Renaissance brachte komplexe Arten von mehrstimmigen a cappella-Sätzen hervor, die im Verlauf des 16. Jahrhunderts ihren Höhepunkt in der Mehrchörigkeit erreichten, womit neuartige klangliche Erfahrungen durch die Gegenüberstellung mehrerer Chöre im (Kirchen)Raum ermöglicht wurden. Der Chor wurde zunehmend funktional - vor allem in Oper, Kantate und Oratorium. Mit dem Spätbarock war dann jene Entwicklungsstufe erreicht, die das heutige Chorverständnis ausmacht: ein festes Chorensemble, deutlich abgegrenzt von dem Instrumentalensemble (dem Orchester); Werke vorwiegend geistlichen Inhalts mit lateinischen, immer stärker aber auch landessprachlichen Texten; zunehmend im repräsentativen Charakter. Durch die ersten bürgerlichen Chorvereinigungen des 19. Jahrhunderts - Vorläufer der heutigen Philharmonischen Chöre - standen Ensembles in einer Größenordnung zur Verfügung, die mit den sinfonischen Orchestern zu konkurrieren und zusammenzuarbeiten vermochten. Im Chorgesang konnten Inhalte - geistliche und weltliche, nationale und ideale, reaktionäre und revolutionäre - plakativ zum Ausdruck gebracht werden; in selbständigen Kompositionen, aber auch in den aus größerem Zusammenhang herausgelösten Chornummern. Die Kombination von populären, selten inhaltlich zusammenhängenden sondern vielmehr klangprächtig beeindruckenden Stücken (im musikalischen Kontext wird dies nicht als Anthologie, sondern öfters als Florilegium bezeichnet) kam im Verlauf der 19. Jahrhunderts auf und bestimmt bis heute die Konzertprogramme.
   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1     Gloria in excelsis Deo 5:55    
2     Kyrie 6:31    
3     Gloria 2:55    
4     Eja, mater 7:07    
5     Kyrie 9:49    
6     Dixit Dominus Domino meo 4:58    
7     Gloria Patri 2:03    
8     O Haupt voll Blut und Wunden 2:26    
9     Herr, unser Herrscher 7:47    
10     Die Himmel erzählen die Ehre Got… 4:16    
11     Dies irae 2:30    
12     Gloria 4:23    
13     Credo 4:19    
14     Jauchzet, frohlocket 7:45    
15     Hallelujah! 3:38    
 

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