Una notte italiana - Cafe Amacord
Paolo Conte / Thelonious Monk / Prince / Lucio+ Battisti
Winfried Gruber / Primus Sitter / Bertl Mayer / Dan Aebi

GRAMOLA, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 15.05.2017

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Una notte italiana - Cafe Amacord

Begonnen hat alles 1987. Aber ganz so stimmt das gar nicht, denn in Gedanken gab es das Amacord schon viel früher. Freilich ohne zu wissen, wie es heißen, wie es aussehen und wo es residieren wird. Die Geschwister Erhard Auer und Dieta Eder wollten ein Lokal eröffnen – er angehender Schauspieler und auch sie alles andere als „vom Fach“, aber mit jener Portion Idealismus ausgestattet, die notwendig ist, um so ein Projekt anzugehen. Lange war man am legendären „Schwarzen Café“ im dritten Bezirk dran – eine Zitterpartie, aus der schlussendlich aber doch nichts wurde. Im Nachhinein war das wohl gut so.
Qualitäts-Codex als Business-Plan. In einer Zeit, als in den Wohnzimmern noch kollektiv nächtelang diskutiert, gefeiert und philosophiert wurde, hat man sich gern in Dietas „open house“ getroffen. Denn hier gab es neben Platz und wichtigen Themen auch immer etwas zu essen. Ein Lokal aufzumachen schien deshalb nur der logische Schritt für die geborene Gastgeberin. Strengen Business-Plan hatten die beiden keinen und auch das Eigenkapital bestand vor allem aus dem Ersparten des Vaters. Dafür wussten sie sehr genau, wie es sein sollte, ihr Lokal. Nämlich richtig gut – das Essen, die Leute, die Musik und die Atmosphäre.
Vom Sinn des Wartens. Regelmäßig haben sie die bevorzugten Grätzel abgegrast, bis sich eines Tages im Souterrain an der Ecke Rechte Wienzeile und Schleifmühlgasse die Gewölberäume eines spätbarocken Bürgerhauses auftaten. Ewig lang ist die Immobilie leer gestanden, doch just ein paar Wochen vor Dietas Entdeckung an einen Gastronomen vermietet worden. Ein Luxusrestaurant eröffnete an diesem schönen Platz, den sich die beiden Quereinsteiger gut als den ihren hätten vorstellen können – richtig nobel in einer Gegend, die mit ihrem zwielichtigen Charme bezirzte. Sie mussten also weitersuchen, haben die Rechte Wienzeile 15 aber nicht mehr aus den Augen gelassen. Das Luxusrestaurant hat sich nur ein Jahr gehalten und plötzlich ist alles ganz schnell gegangen.
Eine Mischung aus Bar, Café und Bistro, wo unterschiedliche Leute Platz haben und sich wohlfühlen – der Theaterdirektor, der Literat, der Vulkaniseur und die Hausfrau von nebenan. Als „Ort der Begegnung“ haben sich Dieta und Erhard ihr Lokal gedacht – bewirtet mit regional-mediterraner Küche, frischen Produkten, gutem Wein und Kaffee. Geführt von Leuten, die mit Leib und Seele Küche, Bar und Gastraum schupfen. Und auch wunderbar bespielt, weil die Musik im Amacord schon immer eine besondere Rolle eingenommen hat.
Eine Bühne für imposante Töne. Viele Größen der österreichischen Jazzszene waren im Amacord zu erleben, wo anfangs zweimal im Monat zum Konzert geladen wurde. Oft genug haben sich aber auch ad hoc lebhafte Sessions ergeben. Winfried Gruber ist einer, der seit Beginn mit unterschiedlichsten Live-Formationen das Lokal bespielt. Auch der Alltagssound im Amacord ist, unterstützt von Musikerfreunden, aufmerksam zusammengestellt – bis heute läuft er über einen steinzeitlichen Minidisc-Player, damit auch ja niemand auf die Idee kommt, ihn durchs Radio zu ersetzen.

   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1 1 Amada mia 7:18   1,59€
2 Insieme a te sto bene 5:49   1,59€
3 E se domani 4:29   0,99€
4 Hesitation 4:14   0,99€
5 Dimmi tu 4:45   0,99€
6 Inverno 5:45   1,59€
7 In qualche parte del mondo 6:46   1,59€
8 Bye-Ya 7:01   1,59€
9 Baci senza memoria 3:51   0,99€
10 I Feel for You 7:04   1,59€
 

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