Danzas/Dora and friends
Anderson / Bartok / Piazzolla / Stravinsky / Ginastera
Deliyska / Monti / Schwarzberg / Revich / Breinschmid

GRAMOLA, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 24.11.2015

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Danzas/Dora and friends

Das neue Album »Danzas« mit der bulgarischen Ausnahmepianistin Dora Deliyska bietet einen farbenfrohen Einblick in die facettenreiche Welt des Tanzes. Ob beim spanischen Tanzkolorit eines Georges Bizets, verarbeitet von Greg Anderson in seiner Carmen Fantasy für zwei Klaviere, bei Le grand Tango von Astor Piazzolla in einer Fassung für Viola und Klavier, bei Bela Bartoks Tänzen im Bulgarischen Rhythmus oder den drei Danzas argentinas von Alberto Ginastera, stets verführen die Rhythmen den Zuhörer zu eigener tänzerischer Bewegung. Nicht zuletzt stehen der Tango von Igor Stravinsky, hier in einer Bearbeitung für Violine und Klavier, und Balkandrom des Österreichers Georg Breinschmid für die jeweils sehr persönliche Auseinandersetzung der Komponisten mit dem tänzerischen Element. Dora Deliyskas musikalische Tanzpartner sind: Luca Monti - Klavier, Yury Revich und Florian Willeitner - Violine, Nora Schwarzberg - Viola, und Georg Breinschmid - Bass. Dora Deliyska Dora Deliyska begann im Alter von fünf mit dem Klavierunterricht. In ihrer Familie von Musik umgeben, spielt sie mit neun ihr erstes Konzert. Nach der musikalischen Ausbildung in ihrer Heimat Bulgarien ging sie nach Wien an die Universität für Musik und darstellende Kunst, wo sie von den Professoren Jürg von Vintschger und Stefan Vladar angeleitet wurde. 2010 wurde sie dort, in der Klasse von Prof. Noel Flores, zum Master graduiert. Im selben Jahr erlangte sie am Oxana Yablonskaya Piano Institute in Castelnuovo di Garfagnana, Toskana, Italien, das Postgraduate-Diplom. Ihre künstlerische Entwicklung wurde von Meisterklassen und Einzelunterricht bei angesehenen Musikern wie Dmitri Alexejew, Mikhail Voskresensky, Karl-Heinz Kämmerling, Boris Bloch und anderen stark beeinflusst. Durch ihre zahlreichen Einspielungen von Werken Franz Liszts (Gramola 98853, 98899, 98931) gilt sie als eine der bedeutendsten Liszt-InterpretInnen der jungen Generation. Aber nicht nur dadurch wurde das Interesse des Publikums geweckt: Ihre 2013 erschienene Schubert-CD (Gramola 98969) hat das Klassik-Magazin »Pizzicato« mit dem »Supersonic Award« ausgezeichnet.

   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1   Greg Anderson: Carmen Fantasy for two pianos        
1     1. Suspended 3:36   0,99€
2 2. Sultry, with a snap 3:36   0,99€
3 3. Andante molto moderato 3:11   0,99€
4 4. Allegretto 3:47   0,99€
5 Astor Piazzolla: Le Grand Tango 11:54   2,39€
  Béla Bartók: Drei ungarische Volkslieder aus d…        
6     1. The Peacock. Rubato 1:36   0,99€
7 2. At the Janoshida Fairground. L'istesso temp… 1:13   0,99€
8 3. White Lily 0:52   0,99€
  Béla Bartók: Sechs Tänze im bulgarischen Rhyth…        
9     1 2:04   0,99€
10 2 1:11   0,99€
11 3 1:20   0,99€
12 4 1:32   0,99€
13 5 1:06   0,99€
14 6 2:03   0,99€
15 Igor Stravinsky: Tango 3:12   0,99€
  Alberto Ginastera: Danzas argentinas        
16     1. Danza del viejo boyero 1:25   0,99€
17 2. Danza de la moza donosa 4:01   0,99€
18 3. Danza del gaucho matrero 3:09   0,99€
19 Georg Breinschmid: Balkandrom 10:38   2,39€
 

Spektakuläre Klavierplatte
Dies ist sicher eine der spektakulärsten Klavierplatten, die in letzter Zeit produziert wurden. Sie beginnt mit Greg Andersons extrem virtuoser Carmen-Fantasie für 2 Klaviere, bei der man sofort das Gefühl hat, dass die beiden Pianistinnen die Musik einerseits ernstnehmen und ihr andererseits mit großer Spiellust begegnen. Keine Verballhornung, keine billige Show, sondern eben ein spektakulärer Klaviersound, außergewöhnlich gut von den Mikrophonen eingefangen. Auch das ist ein Qualitätszeichen dieser Produktion von Gramola: Thomas Lang hat hier eine sehr, sehr gute Arbeit geleistet. Chapeau!
Enden tut das Programm mit Georg Breinschmids ‘Balkandrom’, einer jazzig angehauchten, toll inspirierten Fantasie mit Balkanmelodien.
Dazwischen gibt es hinreißende Bartok-Interpretationen der bulgarischen Pianistin Dora Deliyska, eine etwas nüchterne Fassung des ‘Grand Tango’ von Piazzolla (hier fehlen Hitze, Rauch und Alkohol) sowie, ganz hervorragend, die ‘Danzas Argentinas’ von Ginastera. Im Tango von Igor Stravinsky bringt der junge Geiger Yury Revich genau das Laszive ein, das ein Tango braucht, und die Pianistin schiegt sich dabei wohlig an den Geigensound. – 27/01/2016 Rezension von Remy Franck

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