Die Violinsonaten
Ludwig van Beethoven
Irnberger / Korstick

GRAMOLA, 4 SACD

Veröffentlichungsdatum: 15.04.2016

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Die Violinsonaten

Der bekannte junge Salzburger Violinist Thomas Albertus Irnberger und der international ausgewiesene Beethovenspezialist Michael Korstick am Klavier präsentieren sämtliche Violinsonaten und drei weitere Werke von Ludwig van Beethoven. Diese neue Gesamtaufnahme wurde auch auf Video aufgezeichnet und wird als DVD und BluRay Disc zur Veröffentlichung kommen.
Beethovens erste drei Violinsonaten Op. 12/1-3, entstanden in den Jahren 1797/98, enthalten bereits deutliche Elemente späterer Kompositionspraxis und forderten dementsprechend das kritische Gehör des zeitgenössischen Publikums. Die Violinsonaten Nr. 4 op. 23 und Nr. 5 op. 24 stehen nach Erkenntnissen der Musikwissenschaft eng in Zusammenhang mit den Liebesbeziehungen Beethovens. So scheint erstere die Schattenseiten der Liebe darzustellen, die später so bezeichnete »Frühlingssonate» verweist hingegen auf die lieblichen, schönen Seiten der Liebe. Die drei Sonaten Op. 30/1-3, komponiert im Jahr 1802, in dem er auch das »Heiligenstädter Testament« verfasste, spiegeln die seelischen Befindlichkeiten Beethovens wider und sind von Stimmungsschwankungen geprägt. Am berühmtesten ist vielleicht die von ihrem Widmungsträger, dem französischen Geiger Rodolphe Kreutzer, einst als unspielbar bezeichneten »Kreutzersonate« Nr. 9 A-Dur Op. 47. Im Gegensatz dazu erscheint Beethovens letzte Violinsonate Nr. 10 G-Dur, Op. 96 inniger im Tonfall und wurde von Kritikern einst als die »poesievollste, musikalisch feinsinnigst gearbeitete« seiner Sonaten gelobt.
Thomas Albertus Irnberger und Michael Korstick präsentieren noch die Variationen »Se vuol ballare» WoO 40 über ein Thema aus der Oper »Le nozze di Figaro» von W. A. Mozart. Das Rondo G-Dur WoO 41 und die Sechs Deutschen Tänze WoO 42 entstanden 1794/96 und vermitteln Leichtigkeit und beinahe jugendlichen Frohsinn - was auch den Interpreten Irnberger und Korstick »spielend« gelingt.

Thomas Albertus Irnberger
Thomas Albertus Irnberger, geboren in Salzburg, begann seinen Violinunterricht am Salzburger Mozarteum, wechselte nach Linz zu Prof. Josef Sabaini und wurde in Paris von Ivry Gitlis angeleitet. Weitere Lehrer waren Mauricio Fuks, Yair Kless, Alberto Lysy, Igor Oistrach, Dmitry Sitkovetsky und Grigory Zhislin. Zahlreiche Auszeichnungen, Auftritte bei internationalen Festivals und die Zusammenarbeit wie Aufnahmetätigkeit mit Künstlern wie Jörg Demus, Evgueni Sinaiski oder Paul Badura-Skoda sowie mit dem Israel Chamber Orchestra unter Roberto Paternostro und dem Orchester »Spirit of Europe« unter der Leitung von Chefdirigent Martin Sieghart unterstreichen die musikalischen Fertigkeiten des jungen Salzburgers.


Michael Korstick
Michael Korstick wurde in Köln geboren. Mit 9 Jahren erhält er den ersten Klavierunterricht und studiert später in Köln bei Jürgen Tröster und in Hannover bei Hans Leygraf. Er besucht die Meisterklasse von Tatjana Nikolaieva in Moskau und beschließt 1983 seine Studien an der Juilliard School bei Sascha Gorodnitzki. Korstick erhält in den folgenden Jahren Preise und Auszeichnungen u.a. beim Beethoven Wettbewerb Wien, Reina Sofia-Wettbewerb Madrid, Tschaikowsky-Wettbewerb Moskau und Internationalen Musikwettbewerb Montréal. 1992 leitete er die chilenische Erstaufführung des Klavierkonzerts von Samuel Barber. Weitere Konzerte und Tourneen führen ihn nach Mexiko, Korea, Andalusien und Marokko. Aus Anlass der Feierlichkeiten vom 100. Geburtstag von Claudio Arrau spielt er 2003 in Santiago de Chile einen Beethoven-Zyklus. Seine CD-Aufnahmen, die in Musikmagazinen und Feuilletons durchweg hervorragende Kritiken erhalten, erhielt er den »Echo-Klassik-Preis«, mehrfach den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, sowie den MIDEM Classical Award.
   
     
 

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