Klarinettenkonzerte
Mozart / Widmann / Weber
Jörg Widmann / Deutsches SO Berlin / Ruzicka

ORFEO, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 01.02.2016

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Klarinettenkonzerte

Wenn von dem Klarinettisten Jörg Widmann seine erste Aufnahme des Mozart-Konzerts erscheint, ist das durchaus in einem anderen Sinn etwas Besonderes als es auf dem Musikmarkt angesichts dieses herausragend bedeutenden, sehr oft gespielten und auch oft aufgenommenen Stücks zu erwarten wäre. ORFEO ist stolz, Widmanns erste CD-Einspielung dieses Stückes präsentieren zu können, als Auftakt zu weiteren Projekten. Widmann entschied sich bewusst für einen unkorrigierten Mitschnitt eines Konzertes aus der Berliner Philharmonie mit seinem Komponisten-Dirigenten-Kollegen Ruzicka am Dirigierpult.

   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1     1. Allegro 12:30    
2     2. Adagio 7:52    
3     3. Rondo: Allegro 8:47    
4     Nr. 1 Echo Tanz 2:25    
5     Nr. 2 (Under) Water Dance 3:29    
6     Nr. 3 Danse africaine 2:04    
7     1. Allegro 8:43    
8     2. Adagio ma non troppo 7:36    
9     3. Rondo: Allegro 6:02    
 

»Hier wird Mozarts für seine Zeit ungewöhnliche Besetzung mit je zwei Flöten, Fagotten und Hörnern neben den üblichen Streichern endlich einmal in all ihren klanglichen Facetten herausgearbeitet. Nie wurde zudem deutlicher, dass Webers 1811 vollendetes op. 73 die Blaupause für die 1821 vollendete Orchesterpartitur des ›Freischütz‹ ist. Zu all dem gestaltet Widmann bei beiden Stücken die Solopartien mit ungemein einfühlsamer Musikalität, tonlicher Schönheit und, wo angebracht, mit zupackender Virtuosität.« (Fono Forum, März 2016)

Nicht von ungefähr führen die beiden Klarinettenkonzerte von Mozart und Weber (Nr.1) im Konzertsaal und in den Aufnahmekatalogen die immerwährende Hitparade der Gattung an. Beide Werke wurden inspiriert durch herausragende Interpreten: Bei Mozart war es Anton Stadler, bei Weber Heinrich Joseph Bärmann, die mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten zu kompositorischen Höhenflug anregten. Aber nicht nur die Soloparts sind außergewöhnlich, auch die ungemein farbig und originell instrumentierten Orchesterparts gehen weit über ihre Begleitfunktion hinaus. Es sind gewissermaßen Sinfonien mit obligater Klarinette – wenn sie denn entsprechend gespielt wird. Das ist genau der Punkt, in dem sich die Interpretation von Jörg Widmann und Peter Ruzicka deutlich vom üppig besetzen Feld der Konkurrenzaufnahmen absetzen. Als Komponisten haben beiden ihren Spaß daran, die Partituren ihrer „Vorfahren“ quasi zu sezieren und wieder neu zusammenzusetzen. Hier wird Mozarts für seine Zeit ungewöhnlich Besetzung mit je zwei Flöten, Fagotten und Hörner neben den üblichen Streichern endlich einmal in all ihren klanglichen Facetten herausgearbeitet. Nie wurde zudem deutlicher, dass Webers 1811 fertig gestelltes op. 73 die Blaupause für die für die 1821 vollendete Orchesterpartitur des „Freischütz“ ist. Zu all dem gestaltet Widmann bei beiden Stücken die Solopartien mit ungemein einfühlsamer Musikalität, tonlicher Schönheit und, wo angebracht, mit zupackender Virtuosität. Alles, was sonst noch in seinem Instrument steckt, demonstriert Widmann in seinen eigenen drei „Schattentänzen für Klarinette solo höchst effektvoll.
Holger Arnold

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