Valses
Frederic Chopin
Martin Ivanov

GRAMOLA, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 15.06.2017

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Valses

Frederic Chopin gilt neben Johann Strauss (Vater) und Joseph Lanner als einer der wesentlichen Mitbegründer der modernen Form des Walzers in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Anders als die orchestralen Varianten sind die Beiträge Chopins für Klavier solo eher für den Vortrag im Konzertsaal konzipiert und stellen vielfach eine höchst kunstvolle Auseinandersetzung mit dem Genre dar. Der junge bulgarische Pianist Martin Ivanov, der bereits in früher Jugend zahlreiche internationale Preise erringen konnte, präsentiert mit seinem Debüt-Album die Walzer Chopins. Neben den meist fröhlichen, hell glänzenden und unterhaltenden Walzern in Dur-Tonarten finden sich auch wenige in Moll, die die für Chopins Gesamt-OEuvre charakteristische Melancholie durchscheinen lassen.



Martin Ivanov wurde im Jahr 1990 in Plovdiv, Bulgarien, geboren. Als Kind einer Musikerfamilie begann er bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierstudium. In der Zeit zwischen 2001 und 2009 hat er an 50 Klavierwettbewerben in Bulgarien und im Ausland teilgenommen, bei allen mit großem Erfolg, insbesondere bei folgenden Klavierwettbewerben: Young Virtuosos 2004 (Sofia), Internationaler Wettbewerb für junge Pianisten Ettlingen 2004 (Deutschland), Franz Schubert 2005 (Bulgarien), Jeunesses Musicales Bucharest International 2006 (Rumänien), Maria Yudina 2007 (St. Petersburg), Maria Canals 2013 (Barcelona), LISMA Competition 2013 (New York). Ab 2009 studierte Martin Ivanov bei Professor Oleg Maisenberg und seit 2013 bei Professor Stefan Vladar an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Diese Institution ermöglichte es Ivanov, mit anderen berühmten Persönlichkeiten wie Boris Bloch und Michel Beroff zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2010 gab er sein Debüt in der Salle Gaveau in Paris mit großem Erfolg und erhielt eine Einladung, dort wieder aufzutreten. Am Ende 2011 spielte er im Großen Saal des slowakischen Rundfunks, wo er mit seiner Interpretation von »Petruschka« von Strawinsky besonders erfolgreich war. Im Jahr 2016 debütierte Martin Ivanov beim Rundfunksender France Musique. www.ivanov-martin.com

   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1 1 Nr. 1 Es-Dur op. 18 Grande valse brillante 5:54   1,59€
2 Nr. 2 As-Dur op. 34/1 Valse brillante 5:21   1,59€
3 Nr. 3 a-Moll op. 34/2 Grande valse brillante 5:43   1,59€
4 Nr. 4 F.Dur op. 34/3 2:22   0,99€
5 Nr. 5 As-Dur op. 42 Grande valse 4:08   0,99€
6 Nr. 6 Des-Dur op. 64/1 Minutenwalzer 1:43   0,99€
7 Nr. 7 cis-Moll op. 64/2 3:41   0,99€
8 Nr. 8 As-Dur op. 64/3 3:09   0,99€
9 Nr. 9 As-Dur op. 69/1 L'Adieu 4:39   0,99€
10 Nr. 10 h-Moll op. 69/2 3:50   0,99€
11 Nr. 11 Ges-Dur op. 70/1 2:14   0,99€
12 Nr. 12 f-Moll op. 70/2 2:49   0,99€
13 Nr. 13 Des-Dur op. 70/3 2:43   0,99€
14 Nr. 14 e-Moll op. posth. 2:59   0,99€
15 Nr. 15 E-Dur op. posth. 2:30   0,99€
16 Nr. 16 As-Dur op. posth. 2:32   0,99€
17 Nr. 17 Es-Dur op. Posth. 3:13   0,99€
 

Frédéric Chopin: VALSES – MARTIN IVANOV – spektakuläres Debüt GRAMOLA CD
Alles Walzer! Erstaunlich, wie ein junger Bulgare die 17 berühmten Walzer von Chopin im Grunde so unendlich tänzerisch angeht, als hätte er alle Zeit seines Lebens auf Wiener oder Pariser Bällen verbracht. Da stimmt alles: Seliger Schwung, Rubati, Sentiment, unmerkliches Innehalten und umso forscheres Drehen. Man höre nur den einleitenden Walzer in Es-Dur und schon ist der Hörer mitten in diesem verträumten musikalischen Universum gefangen. Natürlich weiss Ivanov um den Konzertcharakter, das Virtuose und Brillante, ja Weltumspannende dieser über die bloße Form des Tanzes weit hinausgehenden Stücke. Die unendliche Melancholie in der Valse in A-Moll, das Leichte, Spielerische und Unbeschwert-Träumerische des Walzers in F-Dur, das Perlend-Schwebende und doch Rasante im „Minutenwalzer“ in Des-Dur. Mit welch unfehlbarer Technik, welch hohem Musikantentum und traumwandlerischer Stringenz im Vortrag Martin Ivanov sich all diese Walzer angeeignet hat, ist atemberaubend. Da braucht sich der Hörer keine Sorgen um die richtigen inneren Proportionen oder die optimale Balance in den Tempi machen. Alles atmet, keine Sekunde kommt das Gefühl von Virtuosität und Kunstfertigkeit als Selbstzweck auf. Mit dem Pedal geht er sparsam um. Und dort, wo es allzu gefühlig werden könnte, wie etwa im „Abschiedswalzer“ in As-Dur, da spannt Ivanov einfach die Flügel auf und lässt diese Valse als Reminiszenz an ein Adieu golden aus der Ferne schimmern. Nicht nur die Franzosen werden diese CD lieben. Top!



 



Dr. Ingobert Waltenberger




Eine Hörprobe finden Sie hier: Martin Ivanov - Chopin Waltzes No. 6 in D-flat major, Op. 64/1 "Minute Waltz"

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