O,wie beseligend
Fanny Hensel / Clara Schumann
Bettina Pahn / Christine Schornsheim

Hänssler Classic, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 12.09.2022

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O,wie beseligend


"Oh, tu es, Clara, Liebling", sagte Robert Schumann zu seiner Braut Clara und ermutigte sie
nachdrücklich, sich dem Komponieren zu widmen. Obwohl die Pianistin schon immer komponiert
hatte, war sie bei ihrer Heirat 1840 - ungefragt- sofort bereit, auf diesen Teil ihres musikalischen
Schaffens zu verzichten: "Eine Frau braucht nicht komponieren zu wollen - bis jetzt hat es noch keine geschafft; sollte ich dazu bestimmt sein?" Clara befindet sich in einer Krise und resigniert: "Aber ich kann nicht komponieren ...mir fehlt jedes Talent dazu."Erst nach der Hochzeit beginnt Clara wieder zu komponieren. Solange ihr Vater oder ihr Mann sie dazu ermutigten, tat sie dies in ihrer vollendeten Anpassungsfähigkeit mit Freude. Aber nach Roberts Tod 1856 hörte Clara ganz auf zu komponieren.

Es scheint, dass die Mendelssohns Heines freundliche Seite nicht genießen konnten. Obwohl Heine
manchmal in ihrem Hausin Berlin zu Besuch war, entwickelten sich irgendwie keine freundschaftlichen Beziehungen. Der Dichter Heine schätzte Fanny jedoch sehr. Bereits 1827/28 hatte sie seine Gedichte "Was will die einsame Träne" und "Am leuchtenden Sommermorgen" vertont. Ihre Liedvertonung von Heines "Schwanenlied" war ihr erstes veröffentlichtes Werk, das aber erst 1846 erschien. Fanny entschied sich zunächst für die Vertonung von Gedichten ihres Bräutigams Wilhelm, von denen sie bereits im selben Jahr, in dem sie sich kennenlernten und bevor die Eheleute für längere Zeit getrennt waren, "Lebewohl" komponiert hatte. Mit der Heirat begann auch für sie eine rege und fruchtbare künstlerische Zusammenarbeit, zu der auch das tägliche Morgenritual gehörte, bei dem Wilhelm ihr Gedichte auf dem Klavier hinterließ, die sie vertonte.
   
     
 

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