Slavische Opernarien
Borodin / Dvorak / U.A. / Tschaikowksy
Krassimira Stoyanova

ORFEO, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 01.08.2011

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€ 21,90

 

Slavische Opernarien

International bekannt geworden ist sie in zentralen Sopranpartien des italienischen und französischen Opernrepertoires, aber Krassimira Stoyanova ist auch im slawischen Fach zuhause. Das hat sie bereits unter Beweis gestellt, erinnert man sich an ihre europaweiten Erfolge als Xenia in einer Tournee-Produktion von Antonín Dvoráks Dimitrij unter Sir Richard Hickox oder ihren letztjährigen Triumph am Opernhaus Zürich als Titelheldin in Rusalka vom selben Komponisten. Eine wichtige Rolle der russischen Opernliteratur steht nun mit der Tatjana in Tschaikowskys Eugen Onegin mehrfach in Krassimira Stoyanovas Terminkalender. Grund genug, Szenen aus all den genannten Werken im Rahmen ihres neuen Recitals bei Orfeo, mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Pavel Baleff als Partnern, zu präsentieren. Doch die abwechslungsreiche Zusammenstellung bietet noch viel mehr: So macht Krassimira Stoyanova mit Maria Desislava von Parashkev Hadjiev und Hitar Petar von Veselin Stoyanov nachdrücklich auf zwei Opern ihrer bulgarischen Heimat aufmerksam. Beide Werke stammen aus dem 20. Jahrhundert und beide Sopranarien daraus verraten Originalität in der Orchesterbehandlung und Melodieführung. Überhaupt spürt Krassimira Stoyanova gleichsam mit jedem Atemzug der Eleganz, Schönheit und musikalischen Farbenpracht in den Phrasierungen der grundverschiedenen Stücke nach. So auch in Tschaikowskys letzter Oper Jolanta oder das Wiegenlied der Maria aus Mazeppa, das dramaturgisch einen tragischen und zutiefst berührenden Schlusspunkt bedeutet, von Krassimira Stoyanova in der gebotenen, die Wirkung noch intensivierenden Schlichtheit gesungen wird. Gleiches gilt für die Maøenka in Smetanas Verkaufter Braut, während die Arie der Lisa aus einer weiteren Tschaikowsky-Oper, Pique Dame, hohes dramatische Potential verrät. Nicht zuletzt in den Szenen aus Borodins Fürst Igor oder Rimski-Korsakovs Schneeflöckchen und Die Zarenbraut erweist Krassimira Stoyanova ihre ganze (Welt-)Klasse, indem sie die unterschiedlichsten vokalen Facetten aufblitzen lässt und große Steigerungen vorzunehmen versteht.
   
     
 

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