Messe G-Dur/C
Franz Schubert
Leipziger Kammerorch / Schuldt-Jensen

NAXOS, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 01.11.2009

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Messe G-Dur/C

Leipziger Kammerorchester, Morton Schuldt- Jernsen
Die besondere Beziehung zur Kirchenmusik hatte Franz Schubert schon während seiner Kindheit entwickelt. Bereits mit acht Jahren war er Chorknabe an der Pfarrkirche von Liechtental gewesen, später im Chor der kaiserlichen Hofkapelle, wo ebenfalls in großem Umfang Kirchenmusik gesungen wurde. Sein erstes liturgisches Werk schrieb Schubert mit 15 Jahren, sein letztes entstand wenige Wochen vor seinem Tod. Die Messe in G-Dur begann er Anfang März 1815, und man geht davon aus, dass die Uraufführung des Werkes ebenfalls in Liechtental stattgefunden hat. Wie in der C-Dur - und in der Deutschen Messe behandelt Schubert den liturgischen Text auch hier mit einer gewissen Freiheit, woraus man gelegentlich eine gewisse Distanz des Komponisten zur Kirche schloss. Schubert, dem aus seiner Zeit als Chorknabe die Werke Mozarts bekannt gewesen sein dürften, lehnt sich zwar durch Zusammenfassung des Gloria und des Credo an den großen Kollegen an, doch führen der Einsatz von dramatischen Tonartwechseln und kontrastierende Vokalstrukturen zu einer besonderen Betonung des meditativen, dem Gebet verpflichteten Charakters des liturgischen Textes. Die Deutsche Messe, die 1827 im Auftrag des Arztes und Schriftstellers Philipp Neumann entstand, erfüllt den vom Auftraggeber intendierten Zweck des Gebrauches bei der Messe und bestand aus einer Reihe einfacher Gemeindelieder. Bis heute sind zahlreiche unterschiedliche Arrangements der Deutschen Messe zu finden, die belegen, wie beliebt das Werk in Gemeinden war und ist.
   
     
 

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