I Palpiti D'amor
Meyerbeer / Puccini / Verdi
Krassimira Stoyanova

ORFEO, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2008

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I Palpiti D'amor

Ihre Auftritte als Desdemona in Barcelona, Wien oder Tokio haben es ebenso deutlich gemacht wie beispielsweise ihre "Luisa Miller" in München oder die Leonora im "Trovatore" in Washington: Krassimira Stoyanova hat in aller Welt eine Lücke geschlossen, die lange Zeit im Sopranfach des lirico spinto klaffte - dort, wo der weich, bruchlos und klangschön strömende Gesang um dramatische Akzente und Steigerungen zu bereichern ist. Doch Krassimira Stoyanova, die demnächst auch als Donna Anna an der New Yorker Metropolitan Opera zu erleben sein wird, ist nicht nur im italienischen Fach zuhause. Auf ihrem ersten Opern-Recital brilliert sie gut zur Hälfte im französischen Fach: etwa mit ihrer Durchbruchsrolle Rachel in Jacques Fromental Halévys "La Juive" oder als Valentine in einer weiteren Grand opéra, "Les Huguenots" von Giacomo Meyerbeer. Mit dem Auftritt der Antonia in Jacques Offenbachs "Les Contes d'Hoffmann" bringt sie eine Erfolgsrolle aus der jüngsten Vergangenheit bei den Salzburger Festspielen und an der Wiener Staatsoper, mit dem der Salomé in Jules Massenets "Hérodiade" vielleicht eine künftige Paradepartie zu Gehör. Aus ihrem italienischen Repertoire kommt die Anna aus Puccinis Opernerstling "Le Villi" zum Vorschein, mit der sie ebenso wie als Amelia in Verdis "Simon Boccanegra", wiederum an der Wiener Staatsoper, für Furore gesorgt hat. Wer gemeinsam mit Krassimira Stoyanova neugierig auf Opernraritäten ist, kann sie auch in zwei Ausschnitten aus dem Bühnenschaffen des Brasilianers Antonio Carlos Gomes hören: dem Piratenstück Fosca und der Indianer-Oper "Il Guarany". Die dort zu hörenden stupenden Koloraturen von Krassimira Stoyanova zur Begleitung einer Gitarre sind wohl das Außergewöhnlichste, was auf dieser vom Münchner Rundfunkorchester unter Friedrich Haider begleiteten CD zu hören ist. Doch der Puls des Theaters schlägt hier durchgehend und spannungsvoll. Nach einer Kostprobe aus der eingangs erwähnten "Luisa Miller" rundet eine längere Szene aus der - noch weniger bekannten - Verdi-Oper "La Battaglia di Legnano" dieses lebendige Porträt einer flexiblen und ausdrucksstarken Interpretin ab.
   
     
 

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