Sinfonie 6
GUSTAV MAHLER
Chailly / Gewandhausorchester Leipzig

Accentus Music, 1 DVD

Veröffentlichungsdatum: 01.11.2013

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Sinfonie 6

Gustav Mahlers 6. Sinfonie gilt als künstlerische und emotional aufwühlende Herausforderung - für ihre Interpreten ebenso wie für ihre Zuhörer. Zugleich ist das groß besetzte, 80minütige Werk eines der beeindruckendsten der Musikgeschichte. 2012 brachten Riccardo Chailly und das Gewandhausorchester die selten gespielte "Tragische" 6. Sinfonie in Leipzig sowie bei zahlreichen europäischen Festivals mit überwältigendem Erfolg zur Aufführung.

Nicht erst seit dem Internationalen Mahler Festival 2011 zählt Leipzig, Mahlers Wirkungsort von 1886 bis 1888, zu den wichtigsten Zentren der Mahler-Interpretation. Anlässlich des Festivals starteten der große Mahler-Interpret Riccardo Chailly und das Gewandhausorchester ihren von Presse und Publikum enthusiastisch aufgenommenen Mahler-Zyklus. Accentus Music veröffentlichte bereits drei Sinfonien auf DVD und Blu-ray.

Wie bei den Editionen der 2., 4. und 8. Sinfonie stammt auch das Coverbild für Mahler 6 aus der Hand von Deutschlands berühmtestem Gegenwartskünstler Neo Rauch. Er wohnte den Proben und der Aufführung Chaillys mit dem Gewandhausorchester bei und malte, inspiriert von Mahlers Musik, das Bild "Stadt im Tal". Es wird vom 21. September bis 7. Dezember 2013 in der Neo Rauch - Einzelausstellung "Gespenster" in der Galerie EIGEN + ART Leipzig zu sehen sein.

"Meine VI.", schrieb Gustav Mahler 1904 nach Vollendung der Sinfonie, "wird Rätsel aufgeben, an die sich nur eine Generation heranwagen darf, die meine ersten fünf in sich aufgenommen hat". Im Bonustrack der DVD/Blu-ray unterhält sich Riccardo Chailly mit dem Mahler-Spezialisten Dr. Reinhold Kubik über Rätselhaftes der Sechsten und Fragen der Aufführungspraxis. Kubik ist Vizepräsident der Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft Wien und war von 1993 bis 2012 Editionsleiter der Kritischen Gesamtausgabe der Werke Gustav Mahlers.

Chaillys Interpretation wurde von den Salzburger Nachrichten als "hochgefährliche 'Herzinfarktmusik'" beschrieben - "Alles ist auf pure musikalische Essenz und Intensität gerichtet und wie die Musiker des Gewandhauses das symphonische Geschehen formen, ist ein aufregendes Erlebnis." Auch die Financial Times zeigte sich voll des Lobes: "Um eine Aufführung zu einem solch hohen Niveau an Präzision zu bringen, wie Chailly es fordert, bedarf es eines ausgezeichneten Ensembles. Sein Leipziger Orchester ließ ihn nicht im Stich."
   
     
 

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