Sinfonie/Ave Atque Vale/Ave Crux Alba
Vyacheslav Artyomov
ASHKENAZY / National Phil.Orch.of Russia

Divine Art, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 01.10.2016

Artikel ist sofort lieferbar.

€ 17,90

 

Sinfonie/Ave Atque Vale/Ave Crux Alba

Tiefes, dunkles Brummen erzeugt ein Gefühl von Leere und Unendlichkeit. Es kommen Erinnerungen auf an Filmmusik von Science-Fiction-Filmsoundtracks (die, von der eher düstereren Sorte) aber auch an Sinfonien wie etwa die Neunte eines Robert Simpson oder an manch anderes sinfonische Werk z.B. eines Alfred Schnittke oder eines Einojuhani Rautavaara.   Das ist beeindruckende Musik, die einen vom ersten Moment an in ihren Bann zieht.  Sowohl Vladimir Ashkenazy als auch Theodor Currentzis zählen ja zu den Dirigenten, die nichts mehr beweisen müssen, sondern sich ihr Repertoire wahrlich selbst auswählen können. Die wollen diese Musik also aufführen, weil sie sie gut finden. Dieses persönliche Engagement merkt man diesen Einspielungen an.   Sowohl das Russian National Orchestra unter Currentzis als auch das National Philharmonic Orchestra of Russia unter Ashkenazy bannten hier echte diskografische Großtaten auf Tonträger. Dazu ist zu sagen, dass Artyomovs Musik sehr anspruchsvoll ist, was die Orchesterleistung anbetrifft: Die Einsätze müssen bei dieser Art Musik sehr exakt kommen, und die langen, oft mit Glissandi ineinander fließenden musikalischen Linien bedürfen eines Orchesters, dass die vom Dirigenten vorgegebene Trennschärfe auch dann umsetzen kann, wenn sich ähnliche Frequenzbereich überlappen, wenn Holzbläser und Streicher unerhörte "Mischsounds" produzieren. Und dann kommt zum Orchester manchmal auch noch eine Kirchenorgel!   Die beiden Sinfonien mit den Untertiteln "Gentle Emanation" und "On the Threshold of a Bright World" sind die beiden, hier auf 2 CDs eingespielten Hauptwerke. Ergänzt wird dies durch weitere, höchst interessant zu hörende Musik Artyomovs, die eine sehr vielseitige, interessante kompositorische Stimme aus dem Russland des 21. Jahrhunderts repräsentiert. Also so kann ich mir die Fortführung der großen russischen Sinfonietradition sehr gut vorstellen! Auch der Aufnahmeklang lässt in beiden Fällen keine Wünsche offen.
   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1     1. (ohne Satzbezeichnung) 1:57    
2     2. (ohne Satzbezeichnung) 2:34    
3     3. (ohne Satzbezeichnung) 1:56    
4     4. (ohne Satzbezeichnung) 1:59    
5     5. (ohne Satzbezeichnung) 2:20    
6     6. (ohne Satzbezeichnung) 1:28    
7     7. (ohne Satzbezeichnung) 2:44    
8     8. (ohne Satzbezeichnung) 2:26    
9     9. (ohne Satzbezeichnung) 1:26    
10     10. (ohne Satzbezeichnung) 1:34    
11     11. (ohne Satzbezeichnung) 1:54    
12     12. (ohne Satzbezeichnung) 3:09    
13     13. (ohne Satzbezeichnung) 1:57    
14     14. (ohne Satzbezeichnung) 0:59    
15     15. (ohne Satzbezeichnung) 1:44    
16     16. (ohne Satzbezeichnung) 2:37    
17     17. (ohne Satzbezeichnung) 2:15    
18     18. (ohne Satzbezeichnung) 1:24    
19     1. (ohne Satzbezeichnung) 1:20    
20     2. (ohne Satzbezeichnung) 1:05    
21     3. (ohne Satzbezeichnung) 1:11    
22     4. (ohne Satzbezeichnung) 2:03    
23     5. (ohne Satzbezeichnung) 1:19    
24     6. (ohne Satzbezeichnung) 1:41    
25     7. (ohne Satzbezeichnung) 1:10    
26     8. (ohne Satzbezeichnung) 1:26    
27     9. (ohne Satzbezeichnung) 0:57    
28 Ave, crux alba 3:06    
 

Labels

Empfehlungen & Angebote

Label der Woche