Sinfonie 5
GUSTAV MAHLER
MEHTA / Bayerisches Staatsorch.

Farao, 1 SACD

Veröffentlichungsdatum: 01.09.2009

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Sinfonie 5

Andreas Öttl, Trompete, Johannes Dengler, Corno obligato; Zubin Mehta
Vielen sind die Abende mit den Werken Gustav Mahlers, die Zubin Mehta in seiner Zeit als Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper dirigierte, noch in unvergesslicher Erinnerung. Seither kehrt er regelmäßig ans Pult des Bayerischen Staatsorchesters zurück, zu dessen Ehrendirigent er nach seinem Abschied ernannt wurde. Am 15. und 16. Dezember 2008 erklang dabei eine weitere Symphonie Mahlers: die "5. Symphonie". Die dabei entstandene Liveaufnahme dokumentiert ein bewegendes Wiedersehen des Maestro mit "seinem" Staatsorchester und eine musikalische Sternstunde. "... Mit wienerischer Ruhe spazierte Mehta mit dem bestens aufgelegten Staatsorchester in den ersten beiden Sätzen am Weltuntergang vorbei, ohne die Musik jemals exzentrisch zu verzerren, zu übersteuern. Im Scherzo wurde die Walzerseligkeit als Tanz auf dem Vulkan ausgekostet. Mehta lässt Mahler ganz selbstverständlich klingen - das ist wahrlich eine Kunst ..." schrieb die Abendzeitung.
Dieses Werk stellt Zuhörer wie Spieler vor besondere Herausforderungen. "Die einzelnen Stimmen", schreibt Mahler an seine gute Freundin Natalie Bauer-Lechner, "sind so schwierig zu spielen, dass sie eigentlich lauter Solisten bedürfen. Da sind mir aus meiner genauesten Orchester und Instrumentenkenntnis heraus die kühnsten Passagen und Bewegungen entschlüpft." Das gilt natürlich vor allem für die Soli, von denen die Eingangstakte für die Trompete nicht weniger gefürchtet sind als das Hornsolo im Scherzo-Satz, da sie beide ohne Netz und doppelten Boden eines Orchesterfundaments gespielt werden müssen. Das Bayerische Staatsorchester zeigt in diesem Mitschnitt seine ganze handwerkliche Klasse und die einzigartige klangliche Tradition des ältesten Orchester Deutschlands.
   
     
 

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