Sinfonie 2
Ludwig van Beethoven
Harke De Roos / Wiener Symphoniker

GRAMOLA, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 15.04.2013

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Sinfonie 2

Über Tempoangaben und Metronomzahlen bei Beethoven wurde lange genug gerätselt; nach intensivem Studium von Quellen, Analyse von Notentexten und strukturellen Tempi rückt der Niederländer Harke de Roos die Temporelationen in ein neues Licht. Demnach ist die bewusste Chiffrierung der Bezifferung durch Beethoven ab 1817 aufgrund seiner bekannten Abneigung gegen das zu dieser Zeit erst entwickelte Metronom durchaus auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen - immerhin schreibt der Meister an dessen Erfinder Mälzel: Es ist dummes Zeug, man muß die Tempos fühlen. So gelten nach de Roos für die hier durch die Wiener Symphoniker erstmals im "Urzustand" aufgeführte Zweite Symphonie in D-Dur op. 34 Tempi, die von einem Drittel bis zu halbem Metrum der heute üblichen Aufführungspraxis reichen.

Harke de Roos, aufgewachsen im niederländischen Zeeland, studierte am "Muzieklyceum" in Amsterdam Klavier und bekam 1968 das Solodiplom verliehen. Am selben Institut setzte er sein Studium mit einer dreijährigen Ausbildung zum Konzertdirigent fort, während er als Repetitor bei der Niederländischen Oper und mit eigenen Opernproduktionen an der Amsterdamer Universität in das Opernfach einstieg. Von 1971 bis 1982 durchlief Harke de Roos Stationen als Repetitor und Assistent-Dirigent an Opernhäusern in Graz, Köln und West-Berlin. An der Deutschen Oper begleitete er Sänger wie Fischer-Dieskau und Pavarotti und assistierte Dirigenten wie Karl Böhm, Charles Mackerras und Daniel Barenboim. Von 1982 bis 1995 war de Roos als Dirigent tätig, zunächst als Kapellmeister in Detmold, zuletzt als Generalmusikdirektor in Eisenach.
Bei der Forschung nach den klassischen Tempi der Musik entdeckte er 1986 die Absichtlichkeit der Rätselhaftigkeit Beethovens mit tiefgreifenden Konsequenzen für die Aufführungspraxis und unser Wissen über die Zeit der Wiener Klassik. Seither zählt auch die Tätigkeit als Autor zu de Roos? Beschäftigungsfeldern.

Wiener Symphoniker
Über die Wiener Symphoniker muss nicht viel gesagt werden. Im Jahr 1900 gegründet, wurde das führende Konzertorchester der Stadt bereits früh zu einem unverzichtbaren Bestandteil des kulturellen Lebens, u.a. durch Uraufführungen von Werken Bruckners, Schönbergs oder Ravels. Bedeutende Chefdirigenten wie Kabasta, Swarovsky oder Krips, von Karajan, Sawallisch und Prêtre formten das Orchester und legten besonderen Wert auf dessen traditionellen Wiener Klangstil. Seit 2005 leitet der gebürtige Genuese Fabio Luisi als Chefdirigent die Wiener Symphoniker.
   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1   Sinfonie Nr.2 D-Dur op.36        
1     (I) Adagio molto- Allegro con br… 16:20   3,19€
2 (II) Larghetto 15:17   3,19€
3 (III) Scherzo (Allegro) 5:43   1,59€
4 (IV) Allegro molto 9:11   1,59€
 

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