Sinfonie 3,Eroica/Egmont Ouvertüre
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klangkollektiv Wien / Remy Ballot

GRAMOLA, 1 CD

Veröffentlichungsdatum: 03.12.2019

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Sinfonie 3,Eroica/Egmont Ouvertüre

Das KLANGKOLLEKTIV WIEN als neu gegründetes Orchester der österreichischen Kulturlandschaft ist bereits mit seiner ersten Einspielung mit Schubert auf ein begeistertes Publikum gestoßen. Die einzigartige Herangehensweise der MusikerInnen, mit Dirigent und Klanggestalter Rémy Ballot den Werken der Wiener Klassik auf den Grund zu gehen und deren innere Logik offenzulegen, führt zu einem neuen Orchesterverständnis. Gramola veröffentlicht nun zum Beethoven-Jahr 2020 (250 Jahre nach seiner Geburt) einen Konzertmitschnitt der »Vorstadtpremiere« in Wien Penzing mit Beethovens Symphonie Nr. 3 »Eroica« sowie der Egmont-Ouvertüre. Getreu seinem Selbstverständnis interpretiert das KLANGKOLLEKTIV WIEN diese Werke in der schlanken und transparenten Original-Besetzung der Uraufführung mit nur sechs ersten Geigen und eröffnet somit eine akustische Reminiszenz an das Jahr 1804.

KLANGKOLLEKTIV WIEN
Die Musikerinnen und Musiker des KLANGKOLLEKTIV WIEN verspüren die Notwendigkeit, außerhalb des Musikbetriebs die Werke ihres beruflichen Alltags auf eine andere Art für sich und das Publikum zu interpretieren.
Durch die Zusammenarbeit mit Rémy Ballot, dessen Verständnis von tiefer Kenntnis der Werke und ihrer inneren Logik, sowie sein Vermögen, die Magie des Zusammenspiels entfalten zu lassen, haben sie die Möglichkeit, diese innere Leidenschaft, künstlerische Auseinandersetzung und Ausdrucksmöglichkeit zu verwirklichen. Diese Verantwortung, die Jeder und Jede spürt, basiert auf einem wechselseitigen Vertrauen, zeichnet den Klangkörper und formt ein neues Orchesterverständnis.
https://klangkollektiv.at

Rémy Ballot ist in Paris geboren. Während seiner Ausbildung in den Fächern Violine, Musiktheorie und Musikpädagogik, die er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris mit Diplom abschließt, trifft er im Alter von 16 Jahren auf seinen Mentor Sergiù Celibidache, unter dessen Anleitung und Inspiration Ballot schließlich seinen ganz eigenen Stil entwickelt.
Rémy Ballot hat als Gast mit zahlreichen Orchestern in Europa zusammengearbeitet. Ein besonderes Verhältnis verbindet ihn mit dem Festival St. Florianer Brucknertage, wo er jedes Jahr eine Symphonie von Anton Bruckner einstudiert und dirigiert.

   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1   Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 ,,Eroica"        
1     I Allegro con brio 14:36   2,39€
2 II Marcia funebre (Adagio assai) 16:20   3,19€
3 III Scherzo (Allegro vivace) 5:53   1,59€
4 IV Finale. Allegro molto - Poco andante - Pres 12:43   2,39€
  Egmont-Ouvertüre op. 84        
5     Sostenuto, ma non troppo - Alleg… 9:11   1,59€
 

5 von 5 Musiknoten

Das von Norbert Täubl, Klarinettist der Wiener Philharmoniker und dem französischen Dirigenten Rémy Ballot gegründete Klangkollektiv Wien hat sich « Tiefenschärfe » und « Offenlegung der inneren Logik » als Aufgabe gesetzt. Wie erfolgreich sie damit sind, zeigte ihre erste CD mit zwei Schubert-Symphonien (Pizzicato-Rezension). Und nun erbringen sie einen neuen Beweis mit zwei Werken von Ludwig van Beethoven.

Das Orchester, das sich vor allem aus den Reihen der Wiener Philharmoniker, der Wiener Symphoniker und der Niederösterreichischen Tonkünstler zusammensetzt, legt mit der Liveaufnahme der Eroica eine Interpretation vor, die auf modernen Instrumenten historisch informiert gespielt wird. Das ergibt einen sehr frischen und transparenten Klang, der die verschiedenen Ebenen der Musik freilegt, und man ertappt sich immer wieder dabei, hinter die ersten Linien zu hören, um auch das Bedeutungsvolle zu erfassen, das in den Nebenlinien passiert. Das Schöne dabei ist, dass die Musik nie schnittig klingt, sondern eher gefühlvoll.

Dass dabei ein technisch hohes Niveau garantiert wird, dafür sorgen die Musiker des Klangkollektivs. Es ist umso beeindruckender, als es sich um die Aufnahme eines einzelnen Konzerts zu handeln scheint.

Auch in der Egmont-Ouvertüre, deren Drama nicht selten unterbelichtet bleibt, werden mit der Auffächerung des Klangs und in der erzielten Räumlichkeit wirksame geographisch-dramatische Kontraste gesetzt.



Remy Franck (Februar 2020)

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