Benjamin Schmid, Tibor Bogányi & das Pannon Philharmonic Orchestra

schmidbart

Der österreichische Star-Geiger Benjamin Schmid ist für die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires bekannt, das neben ausgefallenen Werken für Violine sogar das Jazz-Genre umfasst. Nun erscheint gemeinsam mit dem Pannonischen Philharmonischen Orchester Pecs unter der Leitung von Tibor Boganyi eine Einspielung der zwei Violinkonzerte von Bela Bartok.

Violinkonzerte 1/2
Bela Bartok
Benjamin Schmid /…
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Im Jahr 1908 entstanden, war das erste Konzert op. posth. Sz 36 aufgrund persönlicher Widmung und Übergabe des Manuskripts an eine von ihm angebetete Geigerin bis nach Bartoks Tod verschollen, und wurde erst im Jahr 1956 herausgegeben. Das Violinkonzert Nr. 2 Sz 112 entstand 1937/38 als letztes Solokonzert vor seiner Emigration in die USA. Neben der »ungarischen« Melodik begegnet dem Hörer dabei auch zwölftönige Motivik und sogar Vierteltonschritte in der Solostimme, die bei bloßem Hören jedoch kaum zu erkennen sein dürften.

Benjamin Schmid, aus Wien stammend, gewann u. a. 1992 den Carl-Flesch-Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, Philharmonia Orchestra London, Petersburger Philharmoniker, Concertgebouw Orchester Amsterdam oder dem Tonhalle Orchester Zürich.
Benjamin Schmids rund 50 CDs wurden zum Teil mehrmals mit dem Deutschen Schallplattenpreis (als einziger Geiger in den Kategorien Klassik und Jazz), Echo Klassik Preis, Gramophone Editor's Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern und auf der ganzen Welt.

www.benjaminschmid.com

Pannonische Philharmonische Orchester
Das Pannonische Philharmonische Orchester (Pannon Filharmonikusok) feierte 2011 sein 200. Jubiläum. Das Gründungskonzert der damaligen Zenemuvész Társaság (Musikalische Gesellschaft) fand am 9. Dezember 1811 unter der Leitung des Gründers Georg Lickl statt. Seit dem Herbst 2011 ist Tibor Bogányi der Chefdirigent.
2003 setzte sich das Orchester das Ziel der professionellen Erneuerung und wurde 2010 zu einem der führenden Orchester Ungarns. Das Orchester absolvierte erfolgreiche Konzerte in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Kanada, seine Gastmusiker und Dirigenten repräsentieren die internationale musikalische Elite.