Early Birds/Vogelgesang im Barock
Couperin / Daquin / van Eyck / Händel
Simon Borutzki / Hofkapelle Seehaus

Klanglogo, 1 CD

Releasedate: 21.06.2013

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€ 15.90

 

Die vorliegende CD Early Birds gibt das Sujet des Vogelgsangs in der Barockmusik wieder, welches in dieser Epoche besonders programmatisch-lautmalerisch umgesetzt wurde. Der Flötist Simon Borutzki wählt für seine akustische Vogelschau Werke, die besonders sein Instrument fordern: Zahlreiche Komponisten von Jacob van Eyck, François Couperin und Georg Friedrich Händel bis zu Louis Claude Daquin, von deutschen Landen nach Frankreich, Italien und England haben sich von dem Trillern und Zwitschern der Vögel - besonders der Nachtigall - inspirieren lassen und versucht, die Klänge stilisiert in Musik zu verpacken. Borutzki interpretiert die Kompositionen mit zahlreichen historischen Blockflötentypen, die dem kreativen Instrumentalisten eine breite Palette an Klangfarben eröffnen: Da gibt es die Sopranino, die Fifthflute, Sixthund Fourthflute, Altblockflöten, die Voiceflute, die Tenor- und Bassflöte.
Die Liedfolge auf der CD lässt sich im übrigen wie eine kleine Dramaturgie eines Vogellebens lesen: Nach zahlreichen Beispielen von Vogelflügen in Freiheit kämpft in Johann Adolph Hasses Bravourarie "L'augeletto in lacci stretto" der Vogel gegen die Gefangenschaft an und in Christoph Graupners Orchestersuite G-Dur GWV 466 erzählt der Satz "Uccellino chiuso" vom eingesperrten Vogel, der wimmernd im Käfig sitzt und schließlich tot von der Stange fällt. Georg Philipp Telemanns "Trauer-Music eines kunsterfahrenen Canarienvogels" leitet allerdings zum glücklichen Ende, denn in Händels Arie "Lo son qual fenice" erwacht der gefiederte Freund zu neuem Leben. Zum Flötenspiel von Borutzki gesellen sich die Sopranstimme Julla von Landsbergs, Torsten Übelhör am Cembalo, Heidi Gröger an Violoncello und Viola da gamba sowie Thor-Harald Johnsen an der Theorbe und der Renaissance- und Barockgitarre.
   
     
 

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