Yuko Batik
Batik / Berg / Beethoven / Brahms
Yuko Batik

GRAMOLA, 1 CD

Releasedate: 06.05.2013

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Yuko Batik

That the letter B is surrounded by a brilliant aura has been a widespread conviction since the beginning of the 19th century following the epoch-making impact of Bach and Beethoven. It would be interesting to conjecture which other composers might be ranked among the greatest today. Apart from Beethoven (Piano Sonata No. 32 op. 111), the Japanese-born pianist opted for Alban Berg with his Sonata for Piano op. 1 and Johannes Brahms (Piano Pieces op. 119). As a composer and musician, Roland Batik is entirely in the tradition of the very best in his treatment of role models and is here represented with the Waltz for Patrizia. Yuko Batik Yuko Batik, who was born in Japan, received her first piano lessons at the age of six. After 1991, she studied with Y. Kitamura at the Toho Gakuen School of Music in Tokyo. She already held concerts as a soloist with orchestras and solo recitals during her studies. On completing her studies, she underwent further training at the University of Music and the Performing Arts in Vienna, where she graduated with a Master of Arts in 2007. From 1999 to 2007, she studied with Roland Batik and then with Thomas Kreuzberger at the Conservatoire Private University in Vienna. There followed master classes, including ones held by Jörg Demus and Oleg Maisenberg. In 2006, she embarked on an intensive co-operation with Roland Batik in a piano duo. She has been invited to various festivals such as the Seibersdorf Castle Concerts, the Wiener Neustadt Spring, the Wörthersee Classics and on a tour through China in 2009. Many invitations to concerts in Austria, Hungary, Bosnia, Turkey and Japan underline the pianist's international status.

   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1 1 Sonate für Klavier op.1 14:26   2.39€
2 Walzer für Patrizia 4:08   0.99€
  Klavierstücke op.119        
3     (I) Intermezzo h-Mo… 3:26   0.99€
4 (II) Intermezzo e-Moll 4:59   1.59€
5 (III) Intermezzo C-Dur 1:32   0.99€
6 (IV) Rhapsodie Es-Dur 5:37   1.59€
  Sonate für Klavier Nr.32 c-Moll o…        
7     (I) Maestoso-Allegr… 9:43   1.59€
8 (II) Arietta: Adagio molto sempli… 19:05   3.19€
 

Fantastische Debüt-CD von Yuko Batik
12/09/2013
Alban Berg: Sonate für Klavier op. 1; Roland Batik: Walzer für Patrizia; Johannes Brahms: Klavierstücke op. 119; Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier Nr. 32 op. 111; Yuko Batik, Klavier; 1 CD Gramola 98984; 3/13 (63’03) – Rezension von Alain Steffen

Die Debüt-CD der jungen japanischen Pianistin Yuko Batik verdient die Supersonic-Auszeichnung aus mehreren Gründen. Zuerst einmal beweist sie, dass nicht alle asiatischen Interpreten trotz technischer Versiertheit maschinell abgefertigte Musik abliefern, zum anderen zeigt diese junge Pianistin bereits eine erstaunliche Reife in allen auf dieser CD interpretierten Werken. Die Technik wird nie in den Vordergrund gestellt, im Gegenteil, man nimmt dieses manuelle Können beim Hinhören eigentlich gar nicht wahr. Zu zwingend, zu überragend sind Yuko Batiks Interpretationen. Und dass die Debütantin gleich mit Bergs Opus 1 loslegt, ist ihr hoch anzurechnen. Damit zwingt sie ab der ersten Note, dass der Zuhörer sich voll auf die Musik konzentriert. Bergs frühes Opus erreicht eine erstaunliche Tiefe, die Pianistin spürt den Noten nach und lässt den Zuhörer merken, dass die Musik am Ende einer alten Ära angelangt ist und am Beginn neuer Erkenntnisse steht. Der ‘Walzer für Patrizia’ von Roland Batik ist ganz nett anzuhören, Batik aber neben Berg, Brahms und Beethoven zu setzen, ist schon etwas gewagt.

Die Vier Klavierstücke op. 119 Brahms überzeugen durch die musikantische Auslegung der Pianistin und das stimmige Gefühl für den Rhythmus und die innere Balance dieser Musik. Man kann deswegen Yuko Batik durchaus neben die großen Brahms-Interpreten stellen. Klangschön und intensiv auch Batiks Auslegung der Sonate Nr. 32 op. 111 von Beethoven. Auch hier hat die junge Pianistin keine Schwierigkeiten, sich dieses einmalige Werk anzueignen. Und wenn ich sie mit Pianisten/innen wie Kempf, Kovacevich, Nikolaeva und Buchbinder vergleiche, dann geschieht das aus vollster Überzeugung. Endlich eine empfehlenswerte Debüt-CD, die wichtig ist und vieles verspricht.

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