Auszüge Walküre/Götterdämmerung
Richard Wagner
Gould / Pape / Kampe / Thielemann / Dresden

Profil Hänssler, 2 CD

Releasedate: 01.07.2022

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€ 39.90

 


Die wohl globalste aller bisherigen Pandemien brachte jede Menge Paradoxien mit sich und traf natürlich auch die Osterfestspiele Salzburg so unvermittelt wie überraschend. Der Jahrgang 2020 musste gänzlich entfallen. So kurzfristig, wie ein Virus die ganze Welt überfiel, konnte damals kein Plan B erarbeitet werden. Für 2021 aber wurde lange gehofft und gerungen. Die Veranstalter wollten sich keine neuerliche Absage leisten beziehungsweise ihrem Publikum eine solche nicht zumuten. Doch allen künstlerischen Ambitionen zum Trotz mussten die Festspiele im Frühjahr 2021 abermals storniert, diesmal jedoch nur verschoben werden, um unter dem couragierten Titel »Osterfestspiele im Herbst 2021« einen würdigen Ersatz zu finden. Vom 29. Oktober bis zum 1. November 2021 wurden sie dann tatsächlich ausgerichtet und zogen einmal mehr internationale Gäste nach Salzburg, die allem Unbill widerstanden und auf dieses renommierte Musikfest nicht verzichten wollten. Als »Osterfestspiele im Herbst 2021« dürfte dieser Jahrgang als absolutes Unikat in die Geschichte des 1967 durch Herbert von Karajan ins Leben gerufenen Festivals eingehen. Nie zuvor fanden Osterfestspiele im Oktober statt - und hoffentlich wird dies auch nie wieder vonnöten sein.

Geboten wurde ein anspruchsvolles Programm, das selbstverständlich von namhaften Ensembles, Interpretinnen und Interpreten realisiert worden ist. Zwar musste mit einer weiteren wesentlichen Tradition gebrochen werden, denn eine szenische Opernproduktion war unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu realisieren, doch sollte auf das Genre Musiktheater nicht völlig verzichtet werden. So erklangen dann im glanzvollen Festivalkonzert Ausschnitte aus der Tetralogie Der Ring des Nibelungen des Dichter-Komponisten Richard Wagner.

Man hätte es sich leicht machen und ein inhaltsfreies »Best-of-Potpourri« aus diesem an kernigen Ohrwürmern bekanntlich nicht armen Zyklus zusammenstellen können. Stattdessen kreierten die Osterfestspiele einen großen Abend unter dem Titel »Winterstürme« und stellten dem Ersten Aufzug der Walküre Ausschnitte der Götterdämmerung gegenüber. Des Bühnenfestspiels erster und dritter Tag also unter Auslassung von Vorabend (Das Rheingold) und zweitem Tag (Siegfried).

Die zunächst eisigen Stürme umfassen dabei durchaus ein dramaturgisches Konzept auf Hoffnung und Abgesang: von der vorgeschichtlichen Weltesche als Metapher für eine ewige Ordnung über die bekundete Absicht »des kühnen Gotts« Wotan, das künftige Gedeihen der Welt fortan mittels Verträgen statt durch brutales Barbarentum mit Gewalt.
   
     
CD Track Titel Dauer Komponist PLAY
1     Vorspiel 3:47      
2     Wes Herd dies auch… 7:39      
3     Einen Unseligen lab… 3:02      
4     Müd am Herd fand ic… 4:56      
5     Friedmund darf ich… 5:36      
6     Die so leidig Los d… 0:41      
7     Ein trauriges Kind… 3:03      
8     Ich weiß ein wildes… 5:02      
9     Ein Schwert verhieß… 5:59      
10     Schläfst du, Gast 0:47      
11     Der Männer Sippe sa… 5:39      
12     Winterstürme wichen… 2:56      
13     Du bist der Lenz 1:54      
14     O süßeste Wonne! Se… 6:06      
15     Siegmund heiß ich u… 1:38      
16     Siegmund, den Wälsu… 7:46      
1     Morgendämmerung 6:23      
2     Siegfrieds Rheinfah… 5:48      
3     Siegfrieds Trauerma… 8:02      
4     Starke Scheite schi… 28:04      
5     "Morgendämmerung" (… 3:41      
6     Ende der Probe 1:25      
 

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