Neujahrskonzert 2021
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Riccardo Muti / Wiener Philharmoniker

Sony Class, 1 DVD

Releasedate: 29.01.2021

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€ 25.90

 

Das Neujahrskonzert 2021 wird ein Neujahrskonzert wie keines zuvor. Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen darf im goldenen Saal des Wiener Musikvereins nur ohne Publikum gespielt werden. Die Wiener Philharmoniker und Riccardo Muti sind allein mit den siebzehn Kameras des ORF. Weltweit erreicht die Fernsehübertragung dieses Traditionskonzertes üblicherweise mehr als 50 Millionen Zuschauer in über 90 Ländern. Man darf mit Spannung erwarten, wie das Konzert ohne Applaus, ohne die durch Klatschen eingeleitete traditionelle Unterbrechung der zweiten Zugabe und ohne Mitklatschen beim Radetzkymarsch aussehen wird.

Riccardo Muti ist eine bewährte Kraft beim Neujahrskonzert. 2021 wird sein sechster Einsatz bei diesem besonderen Event sein. Damit gilt Muti als meistbeschäftigter Neujahrskonzertdirigent seit der Ära von Lorin Maazel. Auch für ihn gab es im zurückliegenden Jahr zahlreiche coronabedingte Einschränkungen. Ein großes Medienecho fand sein im Oktober 2020 veröffentlichter Appell an die italienische Regierung, die Schließung von Theatern und Konzerthallen als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie zu überdenken. Musik- und Theateraufführungen seien keinesfalls »überflüssig«, die Gesellschaft brauche geistige Nahrung.

Das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker musste wegen der Pandemie vom Mai in den September verlegt werden und fand nahezu ohne Publikum statt. Im August bei den Salzburger Festspielen und im November bei ihrer Japan-Tournee konnte das Orchester beweisen, dass mit entsprechendem Aufwand Konzertveranstaltungen trotz Covid-19 möglich sind. Bereits im Mai stellten sie sich zur Verfügung, unter ärztlicher Leitung einen Aerosolausstoßtest durchzuführen. Von den Streichern bis zur Flöte zeigten sich dabei verschiedene Formen der Ausbreitung der Luftpartikel. Der Test ergab aber ein geringes Infektionsrisiko durch die Verbreitung von Atemluft von Musikern.

Zum Beginn des neuen Jahres präsentieren die Wiener Philharmoniker wieder ein heiteres, schwungvolles und besinnliches Programm aus sinfonischen Walzern, Polkas und Märschen der Strauss-Dynastie und ihrer Zeitgenossen. Sieben Stücke haben 2021 ihre Premiere bei einem Neujahrskonzert. Gleich am Anfang steht der »Fatinitza-Marsch« von Franz von Suppé. Darauf folgt der Walzer »Schallwellen« von Johann Strauss (Sohn). Ebenfalls zum ersten Mal gespielte Walzer sind »Grubenlichter« von Carl Zeller und »Bad’ner Mad’ln« von Karl Komzák (Sohn). Lebhafter wird es mit dem Galopp »In Saus und Braus« von Karl Millöcker und dem »Venezianer-Galopp« von Johann Strauss (Vater). Die fast vergessene »Margherita-Polka« von Josef Strauss rundet die diesjährigen Novitäten ab.

Zu feiern gibt es 2021 die 100-jährige Zugehörigkeit des Burgenlandes zur Republik Österreich. Im Pausenfilm wird das Jubiläum des Bundeslandes gewürdigt. Ein weiterer Jubilar ist diesmal Riccardo Muti selbst: Vor 50 Jahren wurde er von Herbert von Karajan engagiert, um die Wiener Philharmoniker zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen zu dirigieren.

Dass 2021 vieles wieder besser wird, darauf hofft man überall auf der Welt und in Wien ganz besonders. Wenn beim Neujahrskonzert die Leichtigkeit gewahrt bleibt, die diesem besonderen Repertoire innewohnt, können die Wiener Philharmoniker und Riccardo Muti wirklich ihre Botschaft von Hoffnung, Freundschaft und Frieden in die ganze Welt senden.

   
     
 

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