Streichquartette
Franz Schubert
Amadeus Quartet

Audite, 2 CD

Releasedate: 01.10.2013

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€ 19.90

 


Nach der Veröffentlichung der Beethoven Streichquartette mit dem Amadeus-Quartett folgt nun der zweite Teil der Serie mit Aufnahmen von Werken Franz Schuberts. Als Markenzeichen des weltberühmten Quartetts galten die Klangschönheit und Perfektion seines Spiels und Joachim Kaiser attestierte ihm 1975, es sei das "immer noch weltbeste Streichquartett". Seinen Ruhm verdankt das Ensemble neben den vielen Konzerten und weltweiten Tourneen zahlreichen Schallplatteneinspielungen. Kaum bekannt ist hingegen, dass das Amadeus-Quartett auch in Rundfunkstudios aufnahm. Fast zwanzig Jahre lang, von 1950 bis 1969, machte das Amadeus-Quartett regelmäßig Halt beim Berliner RIAS. Hier entstand eine Fülle an Aufnahmen, die nicht nur das Kernrepertoire des Quartetts widerspiegeln, sondern auch Novitäten beinhalten - Werke, die es bisher nicht mit dem Amadeus-Quartett zu hören gab. In der Reihe The RIAS Amadeus Quartet Recordings wird ein Großteil dieser Aufnahmen bei audite in sechs thematisch zusammengestellten CD-Boxen veröffentlicht. Die Musik Franz Schuberts war neben den Klassikern Haydn, Mozart und Beethoven immer eine Repertoiresäule des Amadeus-Quartett. Nicht nur den drei großen Quartetten Schuberts widmeten sich die Musiker - dem Rosamunde-Quartett, Der Tod und das Mädchen und dem Streichquartett G-Dur. Auch einige der frühen Quartette wurden regelmäßig gespielt. Das Amadeus-Quartett findet für jedes Werk einen eigenen Tonfall und wird so dem jeweiligen Anspruch und Gehalt der Musik gerecht. Die frühen Streichquartette werden nicht mit "großem Ton" überfrachtet, sondern erklingen mit hellem, schlankem Timbre. Im Rosamunde-Quartett gelingt dem Amadeus Quartett eine Interpretation, die von innerer Ruhe und gleichzeitig bohrender Intensität gekennzeichnet ist. Der Tod und das Mädchen zeichnet sich durch detailgenaue Einstudierung aus, die zu homogener Klangbalance der Aufnahme führt. Größte Kontraste unterstreichen den dramatischen Grundton des Streichquartetts G-Dur, Schuberts allerletztem Quartett. Besonders in den ganz frühen Rundfunkeinspielungen von 1950 und 1951 dominieren ungestüme Wildheit und jugendlicher Überschwang, die in späteren Einspielungen klassischer Ausgewogenheit, Perfektion und Tonschönheit weichen. Die vorliegenden Rundfunkeinspielungen des Amadeus-Quartetts ergänzen und erweitern die Sicht auf die so erstaunliche und erfolgreiche Geschichte dieses Ensembles.
   
     
 

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