The Art of Hansjörg Angerer
Hansjörg Angerer/Salzburger Hofmusik/Brunner
Mozart/Beethoven/Danzi/Ries/Strauss/Schumann
9 CD, Gramola
€ 49.90
in den Warenkorb
Veröffentlichungsdatum: 15.09.2024
Artikel ist sofort lieferbar
EAN 9003643992863
Bestellnummer: 99286
The Art of Hansjörg Angerer

Mit der vorliegenden CD-Sammlung wird nicht nur ein repräsentativer Bogen über die zahlreichen Einspielungen Hansjörg Angerers gespannt, sondern vielmehr soll eine außergewöhnliche künstlerische Persönlichkeit in ihrer ganzen Vielseitigkeit vorgestellt werden. „The Art of Hansjörg Angerer“ lässt Sie die Kunst des Hornspiels – höchst spannend reicht hier der Bogen vom Naturhorn, über das F/B-Doppelhorn und das F-Horn bis zum historischen Parforcehorn – ebenso wie die besonderen musikalischen Interpretationen dieses Künstlers erleben.

Neben seinem Wirken als Lehrender hat sich Hansjörg Angerer als Hornist jedoch auch immer seine musikalische Unabhängigkeit bewahrt. Er gastierte mit unterschiedlichsten Orchestern (u. a. Wiener Philharmoniker, Camerata Salzburg, Wiener Kammerorchester, Münchener Kammerorchester, Concilium Musicum Wien, Barockorchester Sol-sol-la-sol, Sofia Soloists, Würzburger Bläsersolisten oder das Wiener Blechbläserensemble Prisma) und konzertierte als Solist sowie als Kammermusiker mit verschiedensten Orchestern und Ensembles im In- und Ausland.

Besonders prägend und richtungsweisend erwies sich dabei für ihn das Zusammentreffen mit den Wiener Hornisten (u. a. Roland Berger, Wolfgang Tomböck, Friedrich Gabler) und deren Hornästhetik, sodass das Wiener Horn sein Hornspiel ganz entscheidend beeinflusst hat.

Als wesentlicher Punkt in der Charakterisierung des Hornisten Hansjörg Angerer ist allerdings seine Vielseitigkeit hervorzuheben, die sich auch in seinen von der internationalen Fachpresse hochgelobten Einspielungen widerspiegelt. So liegen etwa mit dem Naturhorn Weltersteinspielungen von Punto ebenso wie eine richtungsweisende Aufnahme von Mozarts Hornkonzerten vor. Mit dem F/B-Doppelhorn und dem F-Horn realisierte er klassisches Repertoire ebenso wie zeitgenössische Kompositionen – sowohl solistisch als auch mit dem Hornensemble der Universität Mozarteum. Und ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt schließlich noch auf dem historischen Parforcehorn, wobei der Hornist hier an die Wiener Tradition eines Josef Schantl sowie die Traditionen der altösterreichischen Nachbarländer anknüpft.