Zwischen Eusebius und Florestan
Als Solist und Dirigent gleichermaßen auf internationalen Podien gefeiert, erweist sich Florian Krumpöck als Ausnahmeerscheinung im internationalen Konzertleben. „Vergessen Sie Lang Lang und Arcadi Volodos. Auch in Österreich gibt es hochvirtuose Tastentiger.“, so urteilte die Tageszeitung „Die Presse“ über das solistische Debüt des Pianisten im Wiener Konzerthaus. Auf vorliegendem Album präsentiert Florian Krumpöck mit den Fantasiestücken op. 12 und den Symphonischen Etüden op. 13 zwei Werke Robert Schumanns, deren Entstehung stark mit seiner großen Liebe und späteren Ehefrau Clara Wieck verbunden sind. Der Titel dieses Albums „Zwischen Eusebius und Florestan“ spielt an auf die von Schumann zu dieser Zeit häufig herangezogenen Alter Egos, gegensätzliche Charaktere, die sowohl in seine Tätigkeit als Musikkritiker als auch in seine Kompositionen vielfach Einzug fanden. Die Symphonischen Etüden sind in dieser Einspielung ergänzt mit 5 Variationen aus dem Nachlass, das Finale erklingt aus der Spätfassung von 1852.